Gore-Tex

Gore-Tex, das Material der Wahl, wenn es um wasserdichte, winddichte und atmungsaktive Bekleidung geht. An vielen Bekleidungsstücken, ganz gleich ob für Fahrradfahrer, Skifahrer oder Motorradfahrer, findet man das Gore-Tex- oder Windstopper-Logo. Was hinter diesen Logos der W.L. Gore & Associates steckt, das wollen wir euch in diesem Beitrag etwas näher bringen.

Im Jahr 1969 experimentierte Robert W. Gore mit Polytetrafluorethylen (kurz: PTFE), bekannter vielleicht unter dem Handelsnamen Teflon. In einem seiner Versuche belastete Robert W. Gore das PTFE durch eine zügig ausgeführte Streckung. Entgegen seiner Erwartungen wurde das gestreckte (expandierte) ePTFE nicht zerstört, sondern fest und porös. Diese Entdeckung ist die Grundlage für die Membran, die der Gore-Tex-Bekleidung ihre Eigenschaften verleiht. Die Membran besitz ca. 1,3 Milliarden Poren/cm², mit einem Durchmesser 20.000-mal kleiner als ein Wassertropfen, aber 770-mal größer als ein Wasserdampfmolekül. So wird flüssiges Wasser und Wind vom Körper fern gehalten, Körperfeuchtigkeit in Form von Wasserdampf kann hingegen nach Außen entweichen.

Die Membran alleine reicht allerdings noch nicht, um aus ihr ein funktionelles Bekleidungsstück herzustellen. Hierzu wird die Membran auf unterschiedliche Arten mit einer Außenschicht und einer Innenschicht/Futter verbunden.
Beim 2-Lagen-Aufbau ist das Außenmaterial direkt mit der Membran verbunden. Das Innenfutter wird über die Nähte des Bekleidungsstückes mit dem Stoff verbunden. So wird der Tragekomfort erhöht und das Material bleibt vielseitig einsetzbar.
Der 3-Lagen-Aufbau verbindet Obermaterial und Innenfutter fest mit der Membran. So entsteht keine Bewegung zwischen den einzelnen Lagen, was zu einem geringen Verschleiß und einer höheren Lebensdauer des Materials führt. Somit ist die Jacke ideal für Aktivsportler geeignet. Dieser Aufbau kommt z.B. bei den Gore Bike Wear Regenjacken aus Gore-Tex Active zum Einsatz.
Auch die Gore Bike Wear Soft Shell Jacken, ausgestettet mit der Gore-Tex Windstopper-Material, besitzt einen 3-Lagen-Aufbau, bei dem das Soft Shell-Außenmaterial und das minimalistischen Innenfutter, zu einem Laminat verbunden sind. Das so erzeugte Textil besitz die Eigenschaft den Träger vor Auskühlung durch Wind zu schützen und gewährleistet gleichzeitig einen hohen Abtransport von Körperfeuchtigkeit. Besonders interessant ist dieses widerstandfähige Material für die Gore Bike Wear Hosen. Sie schützen den Fahrer an kalten Tagen davor, dass Gelenke und Muskeln der Beine, dem „Motor“ des Fahrrades, auskühlen. Nur so kann eine Leistung von 100% bereitgestellt werden.
Der Z-Liner-Aufbau ist der einfachste Aufbau, bei dem die Gore-Tex-Membran frei zwischen Außenmaterial und Futter hängt. Die Hersteller können so ihre eigenen Stoffe und Innenfutter nutzen und kaufen lediglich die Membran zu, die für die Funktionalität des Bekleidungsstücks sorgt.

Die Gore-Tex Materialien sind durch ihren Vielfältigkeit für unterschiedlichste Anwendugsbereiche geeignet und unterstützen so sowohl Hobby-, als auch Profisportler im Training oder bringen den Pendler trocken nach Hause.

(Bild: gore-tex.de)

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